Heute morgen wurden Wohnungen in Frankfurt, Freiburg und Berlin durchsucht. Die betroffenen Aktivist_innen sollen bei M31 in Frankfurt Fotos der Demonstration gemacht haben, möglicherweise auch von Straftaten. Sie sollen selbst keine Straftaten begangen haben, sondern lediglich diese dokumentiert.

Auf diese Daten als Beweismittel hatten es die Bullen abgesehen. Dieses Vorgehen zeigt nochmals deutlich die Dringlichkeit sich mit Sicherheitsmaßnahmen vertraut zu machen. Jede_r kann ins Visier geraten, auch ohne selbst an »Straftaten« beteiligt zu sein. Das Vorgehen hier zeigt außerdem, wie wichtig es ist, im Kopf zu haben, dass Fotos von Demonstrationen von Verfolgungsbehörden gerne gegen Demonstrant_innen verwendet werden.

Die Rote Hilfe Frankfurt bittet Betroffene, sich möglichst bald bei ihr zu melden: http://rhffm.blogsport.eu/kontakt

Schützt euch selbst, verschlüsselt alle Daten.

Quellen:
06.02.2013, de.indymedia.org: [M31] Zeitgleich Hausdurchsuchung
06.02.2013, linksunten.indymedia.org: [M31] Hausdurchung in Freiburg
06.02.2013, Tagesspiegel: Razzia bei Fotografen in Berlin

Aus aktuellem Anlass:
Rote-Hilfe-Infoflyer: Hausdurchsuchung. Was tun? (pdf)

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