(Programm derzeit nicht online verfügbar)

Leider schaffen wir es derzeit nicht, das Monatsprogramm online zu aktualisieren.
Schaut am besten bei einem regelmäßigen Termin vorbei, im Haus hängen viele Veranstaltungshinweise aus.

Hier ein Einblick ein früheres Monatsprogramm (Juli 2023):

Sa. 08.07.2023

Meet the Comrades – Soli-Summer-Lounge

16.00 bis 22.00 Uhr: Nach der Fusion ist vor der Summer Lounge. Als Kritik&Praxis organisieren wir am Samstag 8.Juli ab 16 Uhr eine Soli-Summer Lounge für die Genoss*innen der Antifa Ost im Klapperfeld. Wir haben verschiedene DJs eingeladen, die für beste musikalische Untermalung der Lounge sorgen werden und es wird Suprise-Soli-Special Drinks geben.

Der Abend soll neben nettem Get Together und »Meet the Comrades« als Soliveranstaltung für die Genoss:innen der Antifa Ost dienen. Also kommt vorbei, bringt eure friends und leitet die Nachricht weiter! Wir freuen uns!

Mo. 10.07.2023

Verfolgung von Trans* und gender non-konformen Personen im NS – Ein Vortrag mit Jako Wende

19.00 Uhr: Im Umfeld der transfeindlichen Szene der letzten Jahre wird Gewalt an trans* und/oder gender nonkonformen Personen im Nationalsozialismus regelmäßig geleugnet oder relativiert. So verbreiten transfeindliche Akteur*innen Falschinformationen über den sogenannten »Transvestitenschein« und behaupten, dass trans* und/oder gender nonkonforme Personen im NS keine Repressionen erfahren hätten, solange sie keine vermeintlich homosexuellen Handlungen vollzogen haben. Dies ist ein funktionales Geschichtsnarrativ transfeindlicher Mobilisierung im deutschsprachigen Raum. Die damalige Situation zu ergründen und zu analysieren ist wichtig für ein Verständnis trans- und queerfeindlicher Ideologien, die aktuell z.B. im Rahmen der gesellschaftlichen Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz Aufwind erhalten.

Jako Wende recherchiert seit längerem zur Situationen von trans* und gender-non-onformen Personen in der NS-Zeit, da es hierzu bislang unzureichende Studien/Recherchen bzw. eine unzureichende Auseinandersetzung gibt. Durch die Vorträge erhofft sich Jako, eine weitergehende Auseinandersetzung mit dem Thema sowie einen Anreiz zur Aufarbeitung zu setzen.

Bitte beachtet, dass im Rahmen des Vortrags trans- und queerfeindliche Gewalt thematisiert und möglicherweise beschrieben wird. Es wird ein Awareness Team vor Ort geben.

Mi. 12.07.2023

Buchvorstellung: Alissa Starodub – Ohne Polizei/Gewalt

19.00 Uhr: Die Polizei setzt gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen durch. Dabei formt und ordnet sie Gesellschaft mit Gewalt. Die Frage nach Gewalt ist aber mit der Frage nach Gerechtigkeit verbunden. Je mehr die sozialen Umstände sich zuspitzen, desto dringlicher wird diese Frage. Woher kommt die Idee der gesellschaftlichen Notwendigkeit einer Polizei?

Geteilt werden unter anderem Ergebnisse einer historischen Recherche zur Ideengeschichte der Polizei – um sich mit ihr auf einer theoretischen, politischen und praktischen Ebene auseinanderzusetzen. Welches Verständnis von Gerechtigkeit erhält und verteidigt die Polizei? Welche Rolle hat (Polizei)Gewalt in diesem Gerechtigkeitsverständnis? Eine Einladung die dringliche gesellschaftliche Debatte über die Abschaffung der Polizei zu verstärken – durch theoretische und praktische Auseinandersetzung mit sozialer Gerechtigkeit und Gewalt.

Veranstaltende: Rote Hilfe Frankfurt

Weitere Infos zum Buch: Mandelbaum-Verlag

Nur eingeschränkt rollstuhlbenutzbar, aber mit rolli-klo! Bitte mail schreiben an ed.ef1775361639lih-e1775361639tor@m1775361639ff1775361639 wenn Bedarf da is, dann regeln wir. Gerne diesbezüglich unverschlüsselt. Wir brauchen nur deine Ankunftszeit damit wir uns vorbereiten können. Es gibt planmäßig kalte Getränke. Der Veranstaltungsraum ist rauchfrei.

Die Veranstaltung fällt wegen der Räumung der Dondorf-Druckerei aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Kommt alle zur Demo gegen die Räumung und solidarisiert euch mit den Besetzer*innen!

Vorschau

Sa. 05.08.2023

Klapperfeld-Sommerfest

Ab 15.00 Uhr: Fünfzehn Jahre »Faites votre jeu!« – seit über vierzehn Jahren im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld: Auflegerei, süße & salzige Snacks, leckere Cocktails & kalte Getränke, Rundgänge & Infostände…

Weitere Infos folgen…

Auf zum Knastbeben vorm hessischen Abschiebeknast am 26. März!

Der Abschiebeknast in Darmstadt-Eberstadt steht bald schon seit fünf Jahren – fünf Jahre menschenunwürdige Behandlung, rassistische Ausgrenzung und rechtsstaatliches Versagen. Aber fünf Jahre Abschiebeknast heißt auch fünf Jahre Widerstand dagegen! Am Sonntag, den 26.03., findet deswegen ein Knastbeben direkt vor dem Abschiebeknast statt.

Der Knast in Darmstadt ist der Abschiebeknast für ganz Hessen und geht uns alle was an! Lasst uns deshalb gemeinsam unseren Protest und unsere Wut gegen diesen und alle anderen Knäste zum Ausdruck bringen und den Menschen im Knast zeigen, dass sie nicht alleine sind.

Wir treffen uns am Sonntag, den 26.03.2023, um 12:50 Uhr an Gleis 10 (RB 68/RB67, Abfahrt 13:06 Uhr) im Frankfurter Hauptbahnhof, um zusammen zur Kundgebung nach Darmstadt-Eberstadt zu fahren.

Mehr Infos zum Knastbeben und dem zugehörigen Workshopprogramm am Vortag findet ihr auf der Homepage von Community for all: communityforall.noblogs.org/5jahreahaft

Wir freuen uns, wenn Ihr dabei seid!

AK 2. Stock der Initiative Faites votre jeu!
im ehemaligen Polizei- & Abschiebegefängnis Klapperfeld

Auf den 8. März und einen politischen Frühling! Klapperfeld-Barabend der IL-Frankfurt, Dienstag, 7. März 2023, ab 20 Uhr

Die Tage werden wieder länger, die Sonne kräftiger und unsere Wut über den Zustand der Welt jeden Tag größer – höchste Zeit also, den politischen Winterschlaf zu beenden! Der beste Anlass dafür ist der internationale feministische Kampftag am 8. März, zu dem in Frankfurt dieses Jahr vielfältige Aktivitäten und eine Demo unter dem Slogan „Jin Jiyan Azadî“ geplant sind (17 Uhr, Konstablerwache).

Schon am Vorabend laden wir Euch ein, mit uns auf den 8. März und einen politischen Frühling anzustoßen. Genießt ein Kaltgetränk und kommt mit uns ins Gespräch, über feministische Kämpfe und Internationalismus, über den Widerstand gegen Krieg und Militarisierung, über die geplante Demo gegen das Hessische Versammlungsgesetz am 11.3. in Wiesbaden, über die Klimagerechtigkeitsbewegung nach Lützerath oder die anstehenden HousingActionDays am Ende des Monats.

Die Drinks stehen bereit, kommt vorbei!
Eure Interventionistische Linke Frankfurt

Buchvorstellung: Für Hans-Jürgen Krahl. Beiträge zu seinem antiautoritären Marxismus, So. 23.10.2022, 18 Uhr mit anschließendem Barabend

Studierende demonstrieren im Juni 1968 in der Gallusanlage gegen die Polizeibesetzung der Goethe-Universität, Hinten mit Megafon: Hans-Jürgen Krahl (Fotografin: Abisag Tüllmann, CC-Lizenz: BY-NC-ND)

Vortrag & Diskussion im Rahmen der gegenbuchmasse mit den Herausgeber*innen Meike Gerber und Julian Volz sowie dem Autor Robin Mohan

Sich heute mit Hans-Jürgen Krahl auseinanderzusetzen, bedeutet die Annäherung an eine Person, um die sich viele Mythen ranken und deren Theorien dennoch zu großen Teilen vergessen wurden. Dabei gab es um 1968 wenige, die den Versuch einer »historisch angemessenen Vermittlung von Theorie und Praxis« derart intensiv betrieben haben wie er. Als einer der Theorieköpfe von ‘68 stellte er sich nicht nur entschieden gegen eine autoritäre Wende der Studierendenbewegung, sondern setzte ihr auch ein Modell antiautoritärer Emanzipation entgegen. Der Lieblingsschüler Adornos debattierte mit den Intellektuellen der Frankfurter Schule auf Augenhöhe und arbeitete an einer eigenständigen Weiterentwicklung der Kritischen Theorie. Trotzdem – oder deswegen? – richteten sich nach Krahls frühem Tod mit 27 Jahren die verschiedensten Vorwürfe gegen ihn: eines repressiven Leninismus ebenso wie eines antiautoritären Spontaneismus; einer unredlichen Hinwendung der Kritischen Theorie zur Praxis ebenso wie eines praxisfernen Hegelianismus. Dies könnte erklären, warum sein Werk heute weitgehend ungelesen ist.

Der im Januar 2022 im mandelbaum Verlag erschienene Sammelband Für »Hans-Jürgen Krahl. Beiträge zu seinem antiautoritären Marxismus«, herausgegeben von Meike Gerber, Emanuel Kapfinger und Julian Volz, bringt nun erstmals aktuelle Auseinandersetzungen mit Krahls zentralen Themen in einem Buch zusammen. Die Referent*innen werden an dem Abend das Themenspektrum des Sammelbandes von Krahls Klassenanalyse über seine Auseinandersetzung mit Adorno, die Vermittlung von Theorie und Praxis bis hin zu seinen Ideen zur revolutionären Organisation aufzeigen. Zudem werden sie ihre Überlegungen vorstellen, warum die Auseinandersetzung mit Krahl für die Linke heute wichtig und fruchtbar ist.

Veranstalter*innen: Kritik&Praxis, express und Mandelbaum-Verlag

Initiative »Faites votre jeu!« feiert 14. Geburtstag – Sommerfest am 6. August ab 15 Uhr im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld

Am kommenden Samstag, den 6. August, lädt die Initiative »Faites votre jeu!« anlässlich ihres 14. Geburtstags Freund*innen, Unterstützer*innen und alle Interessierten zum Sommerfest ins ehemalige Polizeigefängnis ­Klapperfeld ein. Sie nutzt das Gebäude mittlerweile seit über dreizehn Jahren als linkes Zentrum und hat dort zwei Dauerausstellungen zur Geschichte des Gefängnisses eingerichtet.

Das Sommerfest beginnt um 15 Uhr und bietet ein vielfältiges musikalisches Programm, Rundgänge durch das ­Gebäude und die ­Ausstellungen sowie Infostände verschiedener im Klapperfeld aktiver Initiativen. Kulinarisch können sich die Besucher*innen über leckeres vegetarisches und veganes Essen sowie gute Drinks freuen. Zusätzlich zu den beiden Dauerausstellungen wird auch die Ausstellung »Mixtape Migration« zu sehen sein. Die von dem Verein turn the corner entwickelte Wanderausstellung feiert im ehemaligen Polizeigefängnis Premiere. Sie basiert auf dem gleichnamigen Stadtrundgang zu migrantischem Leben und Arbeiten in Frankfurt am Main, den der Verein bereits 2021 entwickelt hat. Philipp Hammer von turn the corner freut sich, dass die Ausstellung im Klapperfeld ihre Premiere hat: »Migration ist seit jeher integraler Bestandteil der Frankfurter Stadtgesellschaft, doch nach wie vor gilt Migration als ein Problem, das es zu lösen gilt. Oft wird über migrierende Menschen anstatt mit ihnen gesprochen. In Mixtape Migration kommen Betroffene und Aktivist*innen zu Wort und erzählen von Ausgrenzungen, Diskriminierungen und dem Kampf dagegen. Dass diese Stimmen jetzt im Klapperfeld zu Wort kommen, das in den letzten Jahrzehnten seiner Knastgeschichte auch für die Abschiebehaft genutzt wurde und damit auch für die Ausgrenzung und Unterdrückung migrantisierter Menschen steht, freut uns besonders.«

Nachdem das Sommerfest die letzten beiden Jahre pandemiebedingt ausfallen musste, nimmt »Faites votre jeu!« das Fest in diesem Jahr zum Anlass, sowohl die Notwendigkeit historischer Auseinandersetzung als auch ­gegenwärtige Formen linker Politik in Frankfurt sichtbar zu machen. Maja Koster betont, stellvertretend für alle Aktiven der Initiative, die Notwendigkeit linker Räume: »Im Klapperfeld befinden wir uns in direkter Nachbarschaft zum 1. ­Polizeirevier, in dem Polizist*innen in rechten Netzwerken organisiert und in den NSU 2.0 verstrickt sind. Die Morde, unter anderem in Hanau, Halle und Kassel, und die Bedrohungen durch den NSU 2.0 sind Ergebnis rechter Hetze in den Parlamenten, rassistischer Polizeistrukturen und der Marginalisierung ganzer gesellschaftlicher Gruppen. Neben den gesundheitlichen Folgen befeuerte die Corona-Pandemie rechte Verschwörungsideologien und verstärkte die bereits massive ökonomische Ungleichheit. Der seit Februar andauernde russische Angriffskrieg auf die Ukraine sorgt für eine weitere Zuspitzung der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse. All das unterstreicht die Notwendigkeit von Orten wie dem Klapperfeld, in denen Menschen sich organisieren und für eine emanzipatorische Politik und Gesellschaft streiten können!«

Matthias Schneider, auch aktiv bei »Faites votre jeu!«, ergänzt abschließend: »Auch deshalb möchten wir das ehemalige Polizeigefängnis in diesem Jahr endlich wieder als selbstverwalteten Raum für emanzipatorische Politik, Kultur und Geschichtsarbeit feiern.«

Um der anhaltenden pandemischen Lage Rechnung zu tragen, findet der überwiegende Teil des Sommerfest-­Programms in den Außenbereichen des Klapperfelds statt. In den Innenräumen gilt Maskenpflicht. Alle Gäste werden gebeten, mit tagesaktuellem Nachweis über einen negativen Corona-Test einer offiziellen Teststation zu erscheinen. Begrenzte Testkapazitäten sind auch vor Ort vorhanden.

Weitere Informationen auf: www.faitesvotrejeu.org

Wichtige Hinweise für Pressevertreter*innen

Weitere Informationen & Pressekontakt:
Website der Initiative »Faites votre jeu!«: www.faitesvotrejeu.org
Website zur Geschichte des ehemaligen Polizeigefängnisses Klapperfeld: www.klapperfeld.de
Pressekontakt: 0178 2483083 | gro.u1775361639ejert1775361639ovset1775361639iaf@o1775361639fni1775361639

Bitte beachten:
Wenn Sie vor Ort über unser Sommerfest berichten wollen, freuen wir uns, wenn sie uns darüber im Vorfeld telefonisch oder via E-Mail informieren. Wenn Sie kommen, geben Sie bitte am Eingang Bescheid. Gespräche mit Verantwortlichen von »Faites votre jeu!« können Sie zwischen 15 und 19 Uhr führen. Alle O-Töne und Fotos sind genehmigungspflichtig.

Anlagen:


Pressemitteilung als PDF: download


Programmübersicht:
14 Jahre »Faites votre jeu!« – Sommerfest im Klapperfeld«

Musik

SK.LIBRA
Ghetto Tech / Booty Bass // soundcloud.com/sklibra
15.30 – 17.30 Uhr

Roter Stern Chor
Von Arbeiter*innenlieder bis Tetris // www.roterstern-ffm.de/category/ag-chor/
17.30 – 18.00 Uhr

Lotta Krach
Pop / Punk / Wave / Electro
18.00 – 20.00 Uhr

Mimii
Rap (live) // milk-mimi.bandcamp.com
20.00 – 20.30 Uhr

Azisa
Rap (live) // youtu.be/iBWxuxn1C_I
20.30 – 21.00 Uhr

Sarah Merkava
Techno // mixcloud.com/sarahmerkava
21.00 – 23.00 Uhr

Rundgänge

Rundgänge durch die Ausstellungen und das Gebäude
Beginn: 16.00 / 18.00 / 20.00 Uhr

Gastausstellung

Mixtape Migration – migrantisches Leben und Arbeiten in Frankfurt am Main
Eine Ausstellung von turn the corner e. V.
Weitere Infos: mixtapemigration.de & turnthecorner.de

15.00 – 21.00 Uhr

Wichtig:

Wir möchten, dass sich bei uns alle wohl fühlen ­können. Auf ­­antisemitisches, rassistisches, sexistisches,
homofeindliches oder transfeindliches Verhalten haben wir keinen Bock. Wem das nicht passt, fliegt raus!

Klapperfeld-Sommerfest, 6.8.2022 ab 15 Uhr

Vierzehn Jahre »Faites votre jeu!« – seit über 13 Jahren im ehemaligen Polizeigefängnis Klapperfeld

Auflegerei, süße & salzige Snacks, leckere Cocktails & kalte Getränke, Rundgänge & Infostände…

Samstag, 6. August 2022 ab 15 Uhr


Programmübersicht

Musik

SK.LIBRA
Ghetto Tech / Booty Bass // soundcloud.com/sklibra
15.30 – 17.30 Uhr

Roter Stern Chor
Von Arbeiter*innenlieder bis Tetris // www.roterstern-ffm.de/category/ag-chor/
17.30 – 18.00 Uhr

Lotta Krach
Pop / Punk / Wave / Electro
18.00 – 20.00 Uhr

Mimii
Rap (live) // milk-mimi.bandcamp.com
20.00 – 20.30 Uhr

Azisa
Rap (live) // youtu.be/iBWxuxn1C_I
20.30 – 21.00 Uhr

Sarah Merkava
Techno // mixcloud.com/sarahmerkava
21.00 – 23.00 Uhr

Rundgänge

Rundgänge durch die Ausstellungen und das Gebäude
Beginn: 16.00 / 18.00 / 20.00 Uhr

Gastausstellung

Mixtape Migration – migrantisches Leben und Arbeiten in Frankfurt am Main
Eine Ausstellung von turn the corner e. V.
Weitere Infos: mixtapemigration.de & turnthecorner.de
15.00 – 21.00 Uhr


Hausbesetzer*innen gehen in den Knast…

… titelte die Frankfurter Rundschau am 6. Februar 2009. Etwa ein halbes Jahr zuvor, am Abend des 2. August 2008 hatte die Initiative »Faites votre jeu!« ein ehemaliges Jugendzentrum in Bockenheim besetzt, um dort ein autonomes Zentrum aufzubauen. Anfang 2009 drohte die Stadt Frankfurt mit Räumung. Nach langen Verhandlungen wurde ein Ersatzobjekt angeboten: das ehemalige Polizeigefängnis Klapperfeld. Da das Gefängnis von 1886 bis 2002 durch alle Phasen der deutschen Geschichte hindurch als solches betrieben wurde, war klar: Eine Nutzung, ohne eine Auseinandersetzung mit dieser Geschichte zu führen, war für die Initiative ausgeschlossen – und so begannen noch während der Verhandlungen die ersten Recherchen. Im August 2009 eröffnete dann der erste Teil der Dauerausstellung, die im Laufe der Zeit immer wieder erweitert wurde. Gleichzeitig ist das Gebäude ein autonomes Zentrum. Die Räume werden für kritische, politische, künstlerische und kulturelle Arbeit genutzt. Selbstorganisiert finden unterschiedlichste Veranstaltungen statt: von Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen über Ausstellungen, Lesungen und Theateraufführungen bis hin zu Barabenden, Konzerten und Partys.

Das möchten wir mit euch feiern!


Das ist uns wichtig

  • Wir möchten, dass sich bei uns alle wohl und sicher fühlen ­können: Auf ­­antisemitisches, rassistisches, sexistisches, homofeindliches oder transfeindliches Verhalten haben wir keinen Bock. Wem das nicht passt, fliegt raus!
  • Solltet ihr euch beim Fest unwohl fühlen oder Unterstützung brauchen, wendet euch an unser Awarenessteam.
  • Außerdem: Kommt bitte mit tagesaktuellem Covid-Test. In den Innenräumen gilt Maskenpflicht.
  • Und wie immer gilt: Beim Sommerfest wird es laut und voll. Für eure Vierbeiner bedeutet das unnötigen Stress, lasst sie bitte zu Hause.

Roter-Stern-Barabend, 23.7.2022, 15 bis 22 Uhr

Long time no see: Nachdem unsere AGs ihre Sport-Angebote wieder aufgenommen haben, möchten wir nun auch wieder mit unseren kulturellen Angeboten beginnen. Wir starten mit einem Barabend/Nachmittag im Hof des Klapperfeld. Am 23.07. ab 15 Uhr erwarten euch kühle Getränke, leckere Kuchen, neue Infos und Merch sowie gediegene Beats.

Seid solidarisch, kommt getestet und ohne Erkältungssymptome. Bei schlechtem Wetter fällt das Spektakel leider ins Wasser.

Weitere Infos zum Roten Stern: www.roterstern-ffm.de

Offenes Siebdrucktreffen, 01.07.2022, ab 17 Uhr

hej, jetzt am freitag findet ab 17 uhr das offene siebdrucktreffen der drucker*innenkolonne im hof statt. yäi! sollte es regnen, ziehen wir in den keller um. bringt gerne eigene sachen zum bedrucken mit. kommt getestet (schnelltest vor der tür geht auch) und drinnen zusätzlich maske! wir froin uns.

Klapperfeld-Barabend, 7.6.2022, ab 20 Uhr

Die Saison ist eröffnet! Am Dienstag, 7. Juni gibt’s wieder den legendären Barabend im Klapperfeld. Ab 20 Uhr sind alle eingeladen, bei Musik ein kühles Getränk zu sich zu nehmen und den lauschigen Abend zu genießen.

Zusätzlich zu den üblichen Kaltgetränken bieten wir fancy Drinks an (mit und ohne Alkohol)! Wie immer alles gegen Spende.

Der Barband findet in Solidarität mit einer PoC-Freundin statt, die von einem DB-Mitarbeiter angegriffen wurde und nun gerichtlich dagegen vorgehen möchte.

Bitte kommt alle getestet (1G-Regel).
Wir freuen uns!

Flohmarkt im Hof des Klapperfelds, 19.6.2022, 14 bis 18 Uhr

Neben vielfältigen und bunten Flohmarktständen gibt Snacks und Getränke.

Wer einen Stand machen will:

Anmeldung unter gro.i1775361639lmets1775361639ys@tk1775361639ramho1775361639lfdle1775361639frepp1775361639alk1775361639

Für deinen Stand bitten um eine kleine Spende und ein Fingerfood/Kuchen.

Bring bitte alles, was du für deinen Stand benötigst selbst mit. Biertische und Bierbänke sind begrenzt vorhanden. Wenn du etwas von uns benötigst, schreibe und das bitte vorher in einer Mail und wir schauen gerne, was wir machen können. Bitte teile uns außerdem mit, wieviele Meter Standfläche du etwa benötigst.

Aufbau: 13 Uhr / Start: 14 Uhr / Abbau: 18 Uhr

Corona:

Bitte testet euch wenn möglich vorher selbst oder in einer Teststation.

Performance: »Herr Penschuck: Die Erfindung von Wirklichkeit.«, 28.5.2022, 17 Uhr

Faktisch zählt Edvard Munchs Bild »Der Schrei« zu den bekanntesten Werken der Kunstgeschichte – lässt sich sein echter Klang mit heutigen Mitteln wissenschaftlich rekonstruieren? Herr Penschuck führt das anschaulich durch und kommt dabei zu durchaus aktuellen Erkenntnissen über unseren Umgang mit Fakten, Fiktion und Propaganda, die nach einer neuen Aufklärung verlangen. Neben der Performance »Der Schrei« (2010) kommt auch der zur Bundestagswahl 2009 entstandene Kurzfilm »Magda POP« erstmals zur Aufführung. 

Die Veranstaltung ist Teil der Ausstellung »War mein Opa Nazi?«

Screening: »…bis in die siebte Generation«, 5.3.2022, 17 Uhr

Anja Kreysing (Musik und Film) und Anja Manleitner (Bilder und Texte) zeigen in »…bis in die siebte Generation« die auch heute noch wahrnehmbaren Nuancen eines Krieges, in dem 52 Millionen Menschen ihr Leben ließen. Auswirkungen bis in die heutige Generation werden wahrnehmbar in einer einzigartigen Kombination aus Musik, Film und Erfahrungsberichten. Diese Erfahrungsberichte stammen von Menschen, die den Krieg miterlebt haben, die im Krieg geboren wurden oder die erst nach dem Krieg geboren wurden. Diese Berichte verweben sich zu einem Netz aus Geschichten, Erlebnissen und nicht deutbaren Erfahrungen, deren Ursprung nach langem schwerem Suchen in den Ereignissen des zweiten Weltkriegs zu finden sind.

Vor dem Hintergrund der aktuellen weltweiten Kriege und Bürgerkriege haben diese Berichte nichts an Brisanz verloren. Stimmen aus Syrien, Afghanistan, Sudan und der Ukraine würden ähnliches berichten.

Screening im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung »War mein Opa Nazi?«, 5.3.2022, 17.00 Uhr